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Pflege-Hilfe fürAngehörige
Entscheidung zur häuslichen Pflege
Bevor Sie sich zu einer häuslichen Pflege entschließen, sollten Sie sich einige Frage stellen, die folgende drei Themenbereiche betreffen:
das Menschliche,
das Fachliche,
das Finanzielle.
Das Menschliche behinhaltet alle jene Dinge, die sich auf die Beziehung und die Verständigung mit dem Pflegebedürftigen beziehen, aber auch Ihre eigenen Voraussetzungen, Ihre innere Einstelllung und Bereitschaft, Ihren Mut, eine solche Aufgabe zu übernehmen.
Fragen, die sich stellen sollten:
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Wie ist meine Beziehung zu dem Kranken?
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Ist die Beziehung mit dem Pflegebedürftigen so gut, daß sie dieser neuen Situation und Belastung standhält.
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Möchte ich diese Pflege aus einem innere Befürfnis haus übernehmen, oder fühle ich mich durch äußere Umstände dazu gezwungen?
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Habe ich genug Ausdauer und Durchhaltevermögen, wenn es einmal schwierig wird oder unvorhergesehene Probleme auftreten
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Kann ich mir genügend Freiraum schaffen für meine eigenen Interessen, oder muß ich mich selbst aufgeben?
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Wie steht mein Partner zu meiner Entscheidung, wird er mich unterstützen
Abbildung: Pflege beginnt bei sich selbst -
Das Fachliche umfaßt alle Dinge, die am und mit dem Pflegebedürftigen ausgeführt werden müssen, und die Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt und anderen geschulten Kräften (Krankenschwestern/-pfleger, Krankengymnasten, Zivildienstleistende u.v.m.).
Fragen, die Sie sich stellten sollten
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Bin ich bereit, mir genügend Grundkenntnisse in der Pflege anzueignen, um selbst mehr Sicherheit zu erlangen und den Pflegebedürftigen nicht zu gefährden?
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Bin ich bereit, mich von geschultem Personal anleiten zu lassen.
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Kann ich mit den Ausscheidungen des Pflegebürftigen umgehen, oder empfinde ich zu starken Ekel davor?
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Wie ist mein eigener Gesundheitszustand, und bin ich körperlich in der Lage, die Pflege zu übernehmen? Würde die Übernahme der Pflege eine bestehende Erkrankung noch verschlimmern?
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Erkenne ich gefährliche Situationen und kann ich dann sofort professionelle Hilfe herbeiholen?
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Bin ich selbstkritisch genug, mir einzugestehen, daß es trotz gutem Willen nicht geht, und suche ich dann nach einer anderen Lösung
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