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Einscheidung zur häuslichen Pflege
Fragen, die sich stellen sollten
Das Finanzielle betrifft sowohl die Kosten, die durch und für den Pflegebedürftigen entstehen, als auch Ihre eigenen. In den allermeisten Fällen, sind es die Töchter, Schwiegertöchter oder Ehefrauen die eine häusliche Pflege übernehmen. Die Frauen sind in aller Regel aber ohnehin schon doppelt belastet durch Berufstätigkeit, Haushalt und Familie. Eine so grosse Belastung wäre wohl kaum wünschenswert und auf die Dauer auch nicht durchführbar. Aus diesem Grund geben die Frauen in aller Gel Ihre Berufstätigkeit auf, um einen Angehörigen zu pflegen. Dies bedeutet jedoch auch finanzielle Einfußen und ein Stück erlangte Unabhängigkeit wieder aufzugeben. Nicht jede Frau ist dazu ohne weiteres bereit, und dies sollte nicht der Anlaß sein, sie dafür gesellschaftlich und moralisch unter Druck zu setzen. Es ist ihre Entscheidung!
Eine sehr harte, anspruchsvolle Arbeit
Zum anderen gibt es auch viele arbeitslose Frauen, die in der Übernahme einer häuslichen Pflege für sich eine Möglichkeit sehen, Geld zu verdienen. Hiervor sei jedoch gewarnt, es ist eine sehr harte, anspruchsvolle Arbeit für relativ wenig Geld. Hinzukommt, daß der Pflegebedürftige Bezieher der Geldleistungen ist und nicht die pflegende Angehörige. Aber es bietet sich zumindest die Gelegenheit, die Betreuung von Pflegebedürftigen im Rahmen der Rentenversicherung geltend zu machen
Fragen, die Sie sich stellen sollten
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In aller Regel kommt eine Pflegebedürftigkeit für alle Beteiligten doch immer ein Stück weit unerwartet und somit unvorbereitet. Vieles können Sie durchaus auch nach und nach noch regeln und in vieles werden Sie mit Sicherheit im Laufe der Zeit Hineinwachsen. Der Pflegebedürftige wird Ihnen sehr dankbar sein, und es wird Ihnen ein gutes Lebensgefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun, indem Sie einem Menschen ermöglichen, zu Hause zu leben und nicht in einem Krankenhaus oder Pflegeheim sein zu müssen. Wenn Sie sich für eine häusliche Pflege entschieden haben, ist dies ein sehr mutiger und anerkennenswerter Schritt, der jede nur mögliche Unterstützung verdient. Wir hoffen, mit diesem Beitrag bzw. dem Download, in dem unsere Erfahrung und unser Wissen in der Pflege enthalten sind, einen Teil zu Ihrer Unterstützung beitragen zu können.
Anmerkung zum Stil: Wir haben in diesem Beitrag die Bezeichnungen "die pflegende Angehörige" und "der Pflegebedürftige" für Personen beiderlei Geschlechts gewählt. Dies geschah der einfacheren Sprachform wegen, ohne aber Pflegende oder Gepflegte des anderen Geschlechts ausschließen zu wollen.



